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Nähende Mädchen in Huyzen
© VG Bild-Kunst, Bonn 2001
1898 Öl auf Pappe, 74,3 x 58 cm Unbezeichnet Bildrückseite: Aufkleber der Galerie Thomas Prov.: Ernst Keller (angebl. Bei Liebermann direkt gekauft, (bis 1950); Martha Keller (nis 1958); Privatbesitz, USA (Dorit Neumann, Großnichte Kellers, von 1978); Privatbesitz, Schweiz, Eberhard, Zürich (1985); Christie’s, London (1989); Galerie Geiger, Zürich (1992); 1994 vom Kunstkreis Berlin erworben. Ausst.: Eberhard Auktion, Zürich 6.6.1985, Nr. 116, Abb. Taf. 16; Impressionists and Modern Paintings and Sculpture, Christie’s, London 28.11.1989, Nr. 332, Farbabb.; Cannes, La Malmaison 1996, Farbabb. i. Kat. S.25; Lutherstadt Wittenberg, Cranach-Galerie 1996, Farbabb. i. Kat. S.25; Max Liebermann - Jahrhundertwende, Alte Nationalgalerie, Berlin 1997, Farbabb. i. Kat. S. 118; Max.Liebermann. Der Realist und die Phantasie, Hamburger Kunsthalle, Hamburg 1997, Städel, Frankfurt 1998 und Museum Leipzig, 1998, ganzseitige Farbabb. i. K. S. 146 Lit.: M. Eberle, Werkverzeichnis (1), München 1995, Nr. 1889/8, S. 344. Es liegt eine Expertise v. Prof. Imiela v. 24.3.1989 vor. Liebermann wählte dieses Motiv mehrfach. Die bislang bekannten Bilder sind Querformate, die meistens mehr als vier Mädchen zeigen (siehe Eberle, Werkverzeichnis, Nr.1889/7, 1889/9, 1889/10). Hochformatige, skizzenhaft ausgeführte Version des Motivs "Nähende Mädchen in Huyzen" aus dem Sommer 1889. Der Standort des Beschauers ist nach rechts versetzt, so daß er beinahe frontal vor der Hauswand und den nähenden Frauen steht. Die Reihenfolge der Fauen ist dieselbe wie in den Studien 1889/9 und 1889/10, doch sind sie hier enger aneinander gerückt. Der Eckpfosten des Zaunes dient nicht als Zäsur, sondern eher als Begrenzung des Ausschnitts. (Eberle, Bd.I, S.344) |