Kunstkreis Berlin









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Schreitender Bauer


© VG Bild-Kunst, Bonn 2001 

1894

Öl auf Leinwand, 94,2 x 70,5 cm.

Bez. rechts unten: M. Liebermann 94.

Bildrückseite: auf der Mittelleiste zwei Klebezettel: "Galerie Thomas 8 München 22, Maximilianstr. 25, M Liebermann, Der Wattengänger, 1894"; "Interart Corporation AG, Basel, Galerie / Auktion / Wattengänger, 93 x 69,5 cm".

Prov.: Rudolph Lepke, Berlin (1929); S.Cabrisseau, Basel; Eberhard, vorm. Bukowski, Zürich (1985); Christie’s, London (1989); Galerie von Vertes, München; Privatsammlung, Berlin (bis 10/1993); 1993 von der Kunstkreis Berlin GbR erworben.

Ausst.: Rudolph Lepke, Berlin, 2019. Auktion, Berlin 26.11.1929, Nr. 177, Abb. Taf. 3 (7000 M); Bukowski/Eberhard, Zürich 6.6.1985, Nr. 121, Farbabb. Taf. 16; Impressionist and Modern Paintings and Sculpture, Christie’s, London 28.11.1989, Nr. 333, Farbabb.; Cannes, La Malmaison 1996, Farbabb. i. Kat. S.20; Lutherstadt Wittenberg, Cranach-Galerie 1996, Farbabb. i. Kat. S.20; Max Liebermann. Der Realist und die Phantasie, Hamburger Kunsthalle, Hamburg 1997 - 1998, Städel, Frankfurt 1998 und Museum Leipzig, 1998, ganzseitige Farbabb. i. K. S. 162

Lit.: Der Kunstwanderer, Jg. XI/XII, 1929, 1/2Novemberheft, Berlin, S.117, Abb. S. 118; M. Eberle, Werkverzeichnis (1), München 1995, Nr. 1894/8, S.416.

Expertise a.e. Foto von Prof. Imiela, Mainz (24.3.1989)

Zu diesem Sujet existieren drei Ölstudien ( Eberle, Nr.1894/7, Nr.1894/8, Nr.894/9) und eine spätere großformatige Fassung (Eberle, Nr. 1894/10).

Studie zu dem großen Gemälde "Schreitender Bauer" (Eberle, Nr. 1894/10), wahrscheinlich eine größer angelegte Fassung der ersten Ölstudie (Eberle, Nr. 1894/7) zu dem Motiv. Die Kiepe liegt ebenfalls noch unter der Horizontlinie (anders bei der großformatigen Fassung), die Beinstellung ist ähnlich wie in der ersten Studie, doch der Schritt greift schon etwas stärker aus, auch der Stock fährt kräftig nach vorn. Doch auch hier scheint der Mann noch auf ebenem Grund, die Stellung des linken, nach vorne gestellten Fußes läßt indessen den Eindruck aufkommen, er sei im Begriff, bergan zu gehen. (Eberle, Bd.I, S.416)